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Heinerstub Darmstadt



 





Faden und Form e.V.

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Ausgewählter Beitrag

Schee wars!

Mit etwas gemischten Gefühlen sind wir gestern Morgen nach Erlenbach gefahren, das Wetter sah ja nicht wirklich toll aus, wir wussten nicht, wo wir sitzen würden - draußen/drinnen, was aber unserer Laune keinen Abbruch tat.

Schon auf der Hinfahrt wurde viel gelacht und erzählt und eh wir uns verguckten, waren wir auch schon da. Nachdem wir netterweise einen Parkplatz bei der Halle zugewiesen bekamen, haben wir ruckzuck alles ausgeräumt, aufgebaut





und die Umgebung ausgekundschaftet... Wo ist was?

Dann ging es ganz flott, der junge Mann hier traute sich ziemlich schnell an die Spindel.



Er ging dann nach einiger Zeit auch ganz glücklich mit seiner selbst gesponnener Wolle nach Hause, allerdings nicht ohne das Lob der ganzen Truppe, denn er hat es wirklich toll gemacht.

Später ging ein Mädchen und ihre Mutter dann sogar mit einer Behringer-Spindel und etwas Wolle nach Hause. Beide waren ganz fasziniert und werden viel Spaß mit ihrer Spindel haben. Dank Internet kann man ja auch eine Mail-Nachbetreuung geben.

Immer wieder wurden wir alles mögliche gefragt:
- was das für Spinnräder sind,
- ist der Doppeltritt schwieriger wie der Eintritt,
- was passiert, wenn der Faden reißt - hauptsächlich von den Herren der Schöpfung, die sich darum besondere Gedanken machen! Warum eigentlich?,
- ob es hier oder da ne Spinngruppe gibt - es besteht dort einiges Interesse,
- wo man Wolle herbekommt
und und und.
Jeder, der schon so eine Spinnvorführung gemacht hat, kennt diese oder ähnliche Fragen.  Es ist aber immer wieder spannend, wohin das weitere Gespräch dann führt.
Eine junge Frau erzählte z.B., dass sie "früher" selbst einiges gesponnen hat... Häh? Früher? Wie viel früher? Denn sie war schätzungsweise so Mitte 20.  Dann stellte sich heraus, dass sie mit ca. 14 J. ein Rad bekam und mit ihrer Schwester im Teamwork arbeitete, sie war für das Spinnen zu ständig, die Schwester fürs Stricken.
 Andere erzählten davon, dass sie oder die Mutter früher viel spinnen musste, weil es ja sonst nichts gab. Diese Variant kommt eindeutig häufiger vor, als die der jungen Frau, die mir aber trotzdem gut gefallen bzw. amüsiert hat. Sie hat unsere Räder ganz begeistert angeschaut... Ob da eine alte Liebe neu erwacht ist? Ich bin mal gespannt.

Da wir mittags einzeln zum Mittagessen gegangen sind, haben wir uns nachmittags einen gemeinsamen Kaffee genehmigt. Das ging nur durch die nette Unterstützung unserer Standnachbarin, die unsere Sachen mit Argusaugen bewacht hat.  Danke noch mal!

Nickname 19.05.2008, 20.57

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Kommentare zu diesem Beitrag

1. von waltraud

Moin, moin,

das hast Du wieder schön geschrieben, dem kann ich nur zustimmen :klatsch:

Bis denne,
Waltraud

vom 20.05.2008, 08.35

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wollpoldi:
Hi Krümel,mal ne ganz dumme Frage :geist: Hab
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Heike:
das sind ja tolle Mischungen geworden, besond
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Heike:
hej,die sind aber schön und so eine Schäfchen
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strickentina:
Haste die grüne Tasche nicht für mich gemacht
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illy:
Moin, moin ;-), wie schön... da bisse ja.. :
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Zufallsspruch:
Da es nur wenige große Religionen in der Welt gibt, sind sie despotisch und grenzenlos.

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